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AM SEIDENEN FADEN

Getrocknete Pflanzenbestandteile auf Seidenfäden
225 cm x 100 cm
2017

AM SEIDENEN FADEN

Welche Kulturpflanzen und wild wachsenden Pflanzen wurden zur Zeit der Urkunde der Stadt Villingen-Schwenningen in dessen Umgebung gesammelt und fanden in der Küche Verwendung? Sind diese heute noch in Gärtnereien, auf Äckern oder in der Natur zu finden und in der Küche zu verarbeiten? Ich wünschte mir, dieser Vielfalt wieder zu begegnen und sie bewusst und erlebbar machen.

Die Vielfalt von Arten behält teilweise bis heute Bedeutung in der Kultur-, Wiesen- und Waldlandschaft der Umgebung Villingen-Schwenningens. Wo aber die Industrialisierung mit der großflächigen Produktion von Nahrungsmitteln die Felder bewirtschaftet, geht zugleich ein Rückgang der Artenvielfalt und damit auch das wertvolle Wissen ihrer Verwendung und Kultivierung einher.

(Text: Eva Büchi / Aus der Publikation: "RE-VISION 817" herausgegeben zur gleichnamigen Ausstellung im Franziskanermuseum Villingen, 2017)

Getrocknete Pflanzenbestandteile auf Seidenfäden (Einkorn, Dinkel, Emmer, Roggen, Gerste, Linse, Hafer, Pastinake, weisse Karotte, Zwiebel, Sellerie, Salat, Lauch, Mangold, rote Karotte, Rettich, Glatte Petersilie, Selleriekraut, Johannisbeere, Hagebutte, Holunderbeere, Stachelbeere, wilder Apfel, Walderdbeere, Heidelbeere, Vogelbeere, Ringelblume, Löwenzahn, Schöllkraut, Lindenblüte)

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